Mit dem Ersten Weltkrieg und den darauffolgenden wirtschaftlichen Turbulenzen, wie der Hyperinflation in den 1920er Jahren, verlor die Mark jedoch stark an Wert. Diese Phase war geprägt von Unsicherheit und wirtschaftlichen Herausforderungen. 1924 wurde die Rentenmark eingeführt, um die Währung zu stabilisieren, gefolgt von der Reichsmark.
Mobiles Bezahlen macht das Smartphone überall dort zum Portemonnaie, wo man kontaktlos bezahlen kann. Dabei hält man das Smartphone mit einer digitalen Version der Bankkarte einfach vor ein Kassenterminal und bezahlt den Einkauf sekundenschnell. Mit einem Android-Gerät nutzt man dafür die App "Pay". Mit einem Apple Gerät wird die Bezahllösung Apple Pay eingesetzt. Mobiles Bezahlen ist schnell und hygienisch. Man muss kein Bargeld anfassen und vermeidet direkten Kontakt.
Allgemein aber erwarteten ausgebende Gemeinderäte, dass möglichst viele dieser kleinen Scheine von Ortsansässigen und Besuchern als Sammelobjekte nicht eingelöst werden würden. Dadurch musste die Gemeinde für die nicht eingelösten Scheine keine Reichsmark herausrücken, sodass dies eine stille Einnahmequelle war. Heimische Künstler und Grafiker nutzten auch in Oberammergau ihre Kunstfertigkeit, um aus dem kleinformatigen Papier, aussagekräftige Scheine zu gestalten.
Die Reichsmark galt im Verhältnis 1:1 zur bisher im Umlauf befindlichen Rentenmark. Der Wechselkurs zur von 1914 bis 1923 bestehenden Papiermark betrug 1.000.000.000.000:1. Der Unterschied zwischen Rentenmark und Reichsmark bestand im Wesentlichen in ihrer Deckung. Die Reichsmark war durch Gold-Werte sowie durch wetbeständige Devisen gedeckt, während die Deckung der Rentenmark auf Grund und Boden basierte.
Die Rentenmark war durch Grundstücksbeleihungen gedeckt und wurde von der Rentenbank herausgegeben. Am 30. August 1924 wurde sie durch die Reichsmark ergänzt. Beide Währungen wurden 1948 durch die Währungsreform ungültig.
Die Einführung der Rentenmark war entscheidend für die Wiederherstellung des Vertrauens in die Währung. Die Rentenbank spielte eine zentrale Rolle bei der Beendigung der Hyperinflation. Die Ergänzung durch die Reichsmark stabilisierte die deutsche Wirtschaft weiter. Die Währungsreform von 1948 markierte den Beginn einer neuen Ära in der deutschen Währungsgeschichte und ebnete den Weg für eine stabile Wirtschaft.
Vorstandsvorsitzender Martin Jocher und Vorstand Stefan Hutter begrüßten am Dienstag, den 7. Mai, Schülerinnen und Schüler sowie Vertreter der Schulen im Foyer der Garmischer Geschäftsstelle. Über die Förderplattform der VR-Bank Werdenfels eG konnten Mitglieder für die eingereichten Projekte abstimmen. Die ersten drei Plätze erhielten eine Spende von insgesamt 8.000 Euro sowie den Hoamathelden-Pokal, überreicht vom Vorstandsvorsitzenden Martin Jocher.
Die Montessori-Schule Penzberg belegte den ersten Platz mit ihrem Projekt, die Entwicklung und den Bau eines ultraleichten Sonnenschutzpavillons für ihren Pausenhof. In Zusammenarbeit mit der Firma AMC haben die Schülerinnen und Schüler aktiv an der Entwicklung und Herstellung des Pavillons mitgewirkt, indem sie im xFK in 3D-Verfahren Naturfasern mit einem umweltfreundlichen Zweikomponentenverbundstoff kombiniert haben. Diese innovative Bauweise ermöglicht eine ressourcenschonende und CO2-neutrale Herstellung verschiedenster Produkte.
Den zweiten Platz belegte die St. Immaculata Realschule-Schlehdorf mit ihrem Projekt „Make Schlehdorf a better place". Das Projekt zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern ein ganzheitliches Verständnis für Themen wie Energiewende, Klimawandel, Nachhaltigkeit und Ernährung zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv und bauen unter anderem "Balkon"-Photovoltaikmodule auf dem Schulgelände, um nachhaltig Strom zu erzeugen, sowie im Schullabor „vertical farming" und Algenzuchtprojekte durchzuführen.
Auf dem dritten Platz landete die Staatliche Berufsschule Weilheim mit ihrem Projekt „Obstbäume und -sträucher für die Berufsschule Weilheim". Die Schule plant, Obstbäume und Obststräucher auf dem Schulgelände zu pflanzen und damit nicht nur eine gesunde Ernährung zu fördern, sondern auch einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt und dem Naturschutz zu leisten.
Martin Jocher, Vorstand der VR-Bank Werdenfels eG, betonte in seiner Ansprache: „Als Genossenschaftsbank unterstützen wir auch die Schulen auf den anderen Plätzen mit jeweils 600 Euro."
Platz 4: Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg mit der Aufstellung von Hochbeeten
Platz 5: Staffelsee-Gymnasium Murnau mit dem Schulprojekt Klimaschule
Platz 6: Staatliche Realschule Peißenberg mit Workshops und Aktionen zu Umwelt und Nachhaltigkeitsthemen
Platz 7: Mittelschule Partenkirchen mit dem Bau eines Wasserrades
Platz 8: Christophorusschule Farchant mit nachhaltigem Lernen
Die VR-Bank Werdenfels eG freut sich, mit diesem Spendenprogramm die Schulen in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen und das Engagement der Schülerinnen und Schüler für eine nachhaltige Zukunft zu würdigen.
„Wozu brauch ich das denn mal?“ Diese Frage stellen sich Schüler oft und sie ist durchaus berechtigt. Doch die Schülerinnen und Schüler der St. Immaculata Realschule-Schlehdorf haben jetzt die Gelegenheit, im Rahmen des Wahlfachs „Zukunft Schlehdorf - Make Schlehdorf a Better Place“ eine Antwort darauf zu finden.
Theorie trifft Praxis
Hier geht es darum, echte Lösungen für die Energiewende, den Klimawandel, Nachhaltigkeit und Ernährung zu entwickeln – und das nicht nur theoretisch. Die Schüler packen selbst mit an. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Bau von „Balkon“-Photovoltaikmodulen auf dem Schulgelände. Der produzierte Strom fließt direkt in weitere spannende Projekte: Im Schullabor werden Gemüse in einem Vertical-Farming-System angebaut und Algen gezüchtet, die später im 3D-Drucker zu nachhaltigen und plastikfreien Gegenständen verarbeitet werden. „Der 3D-Drucker wird die nächste große Investition“, plant Martin Gödel, Fachleiter für Chemie und Biologie.
Engagement und Einsatz
Die Jugendlichen haben das Wahlfach bewusst gewählt. Ein Schüler sagte: „Ich möchte nach der Schule auch etwas im Bereich Technik machen.“ Die Begeisterung ist spürbar: Mit Freude und Engagement setzen die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen um und feiern bereits erste Erfolge. Die ersten Photovoltaikmodule sind installiert – auch wenn ein Modul einem Hagelsturm zum Opfer fiel. „Eins hat es leider zerhagelt“, berichtet eine Schülerin. Doch der Aufbau geht weiter: Weitere Module sollen auf der Überdachung des Fahrrad-Stellplatzes folgen.
Im Treppenhaus gedeihen tropische Pflanzen, und ein Nistkasten mit integrierter Kamera ermöglicht die Beobachtung der Vogelaufzucht. Zudem entsteht ein grünes Klassenzimmer, um den Unterricht auch im Freien zu ermöglichen.
Die Projektbetreuer Martin Gödel und [Name des zweiten Betreuers] sind stolz auf den Einsatz ihrer Schützlinge. Das Projekt „Zukunft Schlehdorf“ vermittelt den Jugendlichen nicht nur theoretisches Wissen, sondern lässt sie dieses auch praktisch umsetzen – und das ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.
Die Christophorusschule in Farchant setzt auf nachhaltiges Lernen, Erziehung und Unterricht, indem sie alltägliche Routinen gemeinsam lebt und innovative Projekte integriert.
Pedal Power: Umweltfreundliche Ausflüge
Im Schulgarten steht eine Holzhütte voll mit Fahrrädern in unterschiedlichen Größen. Diese werden gerne für Ausflüge genutzt. So müssen nicht immer der Bus oder das Auto genutzt werden. Monika Sebold, Konrektorin der Christophorusschule, merkt an: „Auf diese Weise sind wir nicht nur schneller und nachhaltiger, sondern das Rad fahren fördert auch die Bewegung der Kinder.“
Das Wäscheprojekt: Schüler übernehmen Verantwortung
Ein weiterer Teil ist das Wäscheprojekt. Entstanden, als der Trockner kaputt ging, haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe übernommen, die gesamte Schulwäsche zu waschen. Sie hängen die Wäsche auf und sortieren sie für die verschiedenen Abteilungen vor. Keine leichte Aufgabe, und darum gab es zunächst auch einige kritische Stimmen aus dem Kollegium, gibt Sebold preis. Doch diese konnten vom Gegenteil überzeugt werden. „Die Schülerinnen und Schüler machen es so gut, dass keiner mehr nach einem neuen Trockner gefragt hat!“
Der Schulgarten: Gesundes Frühstück für alle
Das Schulgartenprojekt ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des nachhaltigen Unterrichts. Die einzelnen Klassen pflegen Hochbeete indem sie Pflanzen anbauen, Unkraut jäten und die Früchte ihrer Arbeit ernten.
Die Ernte aus dem Schulgarten wird beispielsweise für das Projekt „Gesundes Frühstück" verwendet. Schülerinnen und Schüler bereiten für alle, die Lust darauf haben, ein kostenloses Frühstück vor. Und das jeden Tag. Wer etwas möchte, kann sich anstellen und sich etwas holen.
Wasserspender für gesündere Lebensweise
Ein Sprudelwasserspender im Erdgeschoss fördert ebenfalls die gesunde Lebensweise. „Die Kinder trinken viel mehr, und weniger süße Getränke“, freut sich Sebold. Aktuell spart die Schule fleißig für eine zweiten Wasserspender im Obergeschoss. Dann könnten die Schülerinnen und Schüler sich auch mal schnell, während dem Unterricht ihre Flaschen auffüllen gehen.
Nachhaltige Erziehung als Leitmotiv
Insgesamt wird an der Christophorusschule in Farchant deutlich, dass auch Erziehung nachhaltig sein soll. Konrektorin Monika Sebold bedankt sich im Namen der gesamten Christophorusschule für die Förderung ihrer Projekte. „Sich getragen zu fühlen“ und zu wissen, dass „die Einrichtung im Blick ist“, empfindet sie als sehr wertvoll. Mit der Unterstützung der VR-Bank Werdenfels eG kann hier Nachhaltigkeit aktiv gelebt werden.