Internationales Jahr der Genossenschaften 2025

2025 steht weltweit im Zeichen der Genossenschaften: Die Vereinten Nationen haben das kommende Jahr zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Mit dieser Auszeichnung wird die besondere Rolle von Genossenschaften als Treiber für gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stärke und nachhaltige Entwicklung gewürdigt. Deutschland – als einer der Ursprungsorte der Genossenschaftsidee – feiert diesen Anlass mit besonderem Stolz.

„Genossenschaften machen’s besser“ – Das bayerische Motto

In Bayern wurde das Motto für das Jahr klar formuliert: „Genossenschaften machen’s besser. Für dich, für uns, für morgen.“ Mit dieser Botschaft rücken bayerische Genossenschaften ihren Mehrwert in den Fokus. Sie schaffen individuellen Nutzen für ihre Mitglieder, stärken die Gemeinschaft und demokratische Strukturen und bieten nachhaltige Lösungen für die Zukunft.

Globales Leitmotiv: „Cooperatives Build a Better World“

Auf internationaler Ebene steht das Jahr unter dem Motto „Cooperatives Build a Better World“, das die Schlüsselrolle von Genossenschaften für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung betont. UN-Generalsekretär António Guterres fasst diese Bedeutung in seinem Grußwort treffend zusammen: „Genossenschaften sind die Lösung für viele globale Herausforderungen unserer Zeit. Sie fördern Unternehmertum, bekämpfen Armut und gestalten eine bessere Welt.“

Genossenschaften und die UN-Nachhaltigkeitsziele

Ein zentraler Schwerpunkt des Internationalen Jahres der Genossenschaften liegt auf ihrem Beitrag zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Die 17 Ziele der Agenda 2030, die unter anderem die Bekämpfung von Hunger, Armut und Ungleichheit sowie den Schutz der Umwelt umfassen, dienen als globale Leitlinien für eine nachhaltige Zukunft.

„Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ – Das Prinzip der Genossenschaft

Genossenschaften spielen bei der Umsetzung dieser Ziele eine Schlüsselrolle: Mit ihren Werten wie Solidarität, Partnerschaft und demokratischer Mitbestimmung setzen sie sich nicht nur für ihre Mitglieder ein, sondern handeln immer auch im Sinne des Gemeinwohls. Ganz im Sinne des Genossenschaftspioniers Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Was einer nicht schafft, das schaffen viele.“